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Das Streben nach Glück ist ein herzerwärmender Film der nicht nur demonstriert, wie gute, hart arbeitende Menschen fast über Nacht obdachlos werden können, sondern auch Will Smith Gelegenheit für eine Glanzvorstellung als heruntergekommener Vater gibt, der das Leben seiner Familie bessern möchte. Smith, der für gewöhnlich in leichtgängigen, burschikosen Rollen besetzt wird (siehe Men in Black, Independence Day) ist einfach wundervoll in diesem Film, selbst in den Szenen, die geradezu schamlos auf der großen Gefühlsklaviatur spielen. Der Film basiert auf der wahren Geschichte von Chris Gardner, einem Vertreter aus San Francisco, der zwischenzeitlich mit seinem Sohn (hier toll gespielt von Smiths eigenem Sohn Jaden) auf einer Herrentoilette Unterschlupf suchen musste. Gardners Weg aus dieser misslichen Lage hin zum großen Geschäftserfolg wurde seinerzeit in den USA bereits ausführlich medial aufbereitet, so dass das glückliche Ende auch hier jederzeit abzusehen ist und wenig echte Spannung entsteht. Und natürlich kann man bei so einer herrlich amerikanischen “Vom Tellerwäscher zum Millionär“-Geschichte nur mit einem Happy End rechnen. Das Schöne (und zu einem gewissen Teil auch das Spannende) an diesem Film ist die Art, wie die Geschichte erzählt wird. Obwohl er die ganze Zeit umher eilt, um Termine einzuhalten und sein Kind abzuholen, entwickeln sich die Dinge nicht sehr schnell für Chris. Als er ein Praktikum in einer angesehenen Börsenmakler-Firma ergattert, gibt es einen Haken: Es wird nicht bezahlt und eignet sich weitaus besser für Kinder reicher Eltern als einen alleinerziehenden Vater ohne sonstiges Einkommen. In vielen Szenen gerät man als Zuschauer mit Chris zusammen in Panik und fragt sich, wie er für sein Kind noch etwas zu Essen bekommen soll.